Konto, TWINT, Geld nach Hause: Banking für Neuankömmlinge
Grossbank oder Smartphone-Bank? Und wie senden Sie Geld günstig ins Herkunftsland?
Redaktion swissexpat · 4. Juli 2026 · 5 Min.

Das erste Schweizer Bankkonto ist schneller eröffnet als gedacht – die Kunst liegt darin, das richtige zu wählen und die Auslandskosten im Griff zu behalten.
Kontotyp wählen
Traditionelle Banken bieten Filialen und persönliche Beratung, kosten aber oft CHF 5–15 pro Monat. Smartphone-Banken sind meist kostenlos, in wenigen Minuten eröffnet und für den Alltag völlig ausreichend. Viele Expats fahren zweigleisig: Hauptkonto bei einer Smartphone-Bank, dazu später eine Kantonalbank für Hypothek und 3a.
Die Schweizer Zahlungswelt
- TWINT: das allgegenwärtige Handy-Bezahlsystem – vom Markt bis zur Garage
- QR-Rechnung: Rechnungen scannen statt abtippen
- eBill: Rechnungen direkt ins E-Banking – nie mehr Papier
- Debitkarte ersetzt Bargeld fast überall
Geld ins Herkunftsland senden
Hausbank-Überweisungen ins Ausland sind oft teuer (schlechter Wechselkurs plus Gebühren). Spezialisierte Transferdienste kosten meist einen Bruchteil – vergleichen Sie den effektiven Kurs, nicht nur die ausgewiesene Gebühr. Bei regelmässigen Zahlungen summiert sich der Unterschied auf hunderte Franken pro Jahr.
Nicht die Kontogebühr macht arm, sondern der Wechselkurs, den niemand liest.
Redaktionelle Einordnung. Stand Juli 2026. Keine Finanzberatung.
Dieser Beitrag gehört zur Phase «Ankommen». Im Mitgliederbereich berechnen wir die Fristen auf Ihr Datum und Ihren Kanton. Konto erstellen